hallo{"id":156,"date":"2011-04-10T22:56:57","date_gmt":"2011-04-10T21:56:57","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/?p=156"},"modified":"2015-04-19T11:35:10","modified_gmt":"2015-04-19T10:35:10","slug":"protokoll-bag-sitzung-vom-08-10-april-2011-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/?p=156","title":{"rendered":"Protokoll: BAG Sitzung vom 08. &#8211; 10. April 2011 in Berlin"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"paragraph_style_6\">Mod<span class=\"style_2\">eration und Protokoll: Irmgard Pehle und Stefanie Friedrich<br \/>\n<\/span><\/h4>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">\u2013vorbehaltlich der Beschlussfassung der BAG in der Folgesitzung \u2013<br \/>\n<\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die BAG tagte von Freitag, den 08.04.2011 um 18 Uhr bis Sonntag, den 10.04.2011 um 13 Uhr<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h2 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_3\">Freitag: <\/span><\/h2>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Begr\u00fc\u00dfung und Formalia<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Anwesenden der BAG wurden von den Sprecherinnen begr\u00fc\u00dft, die Beschlussf\u00e4higkeit wurde festgestellt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Irmgard beantragte, Stefanie Friedrich als stimmberechtigtes Mitglied der BAG zu kooptieren. Dies wurde einstimmig beschlossen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Das Protokoll wurde nicht mit der Einladung verschickt. Es bestand Einverst\u00e4ndnis, dass die beiden vorheringen und das Protokoll der aktuellen Tagung \u00fcber den Verteiler verschickt werden. Die formelle Abstimmung \u00fcber alle drei erfolgt dann auf der n\u00e4chsten BAG.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Tagesordnung wurde dahingehend ge\u00e4ndert, dass der Bericht des Bundesvorstandes am Freitag erfolgt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Astrids Anfrage, ob ihr Praktikant an der Sitzung teilnehmen kann, wurde, nachdem sich eine Frau dagegen ausgesprochen hatte, mit Hinweis auf den Grundsatzbeschluss vom Februar 2010 abgelehnt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Bericht zur Frauenpolitik im Bundestag von Monika Lazar <\/span><\/h3>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Quoten:<\/span><\/h5>\n<ol>\n<li class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Frauenquoten in Aufsichtsr\u00e4ten: Bisheriger &#8222;H\u00f6hepunkt&#8220; war der &#8222;Quotengipfel&#8220; am 30. M\u00e4rz mit Kristina Schr\u00f6der, Ursula von der Leyen, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Rainer Br\u00fcderle sowie Personalverantwortlichen der DAX 30-Unternehmen.  Ergebnis:  alles soll weiterhin freiwillig bleiben. Ministerin Schr\u00f6der k\u00fcndigte ein Gesetz zur freiwilligen Selbstverpflichtung an. Zum gr\u00fcnen Gesetzentwurf zur Quote f\u00fcr die Aufsichtsr\u00e4te wird am 14.5. im Rechtsausschuss eine Anh\u00f6rung stattfinden.<\/span><\/li>\n<li class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Frauenquoten in der Politik: Dazu wurde von der Bundestagsfraktion ein Gutachten eingeholt. Das Parit\u00e9-Gesetz wird in der Bundestagsfraktion diskutiert, am 15.04.11 findet dazu ein internes Fachgespr\u00e4ch statt.<br \/>\n<\/span><\/li>\n<\/ol>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Entgeltgleichheit: <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Debatte wurde im Bundestag wegen Libyen auf den 7. April verschoben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Internationaler Frauentag\/Arbeitsmarkt: <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Zum 100sten Internationalen Frauentag f\u00fchrte die Fraktion eine breite Kampagne zu Frauenrechten durch. Alle Abgeordneten waren aufgefordert, Veranstaltungen rund um das Thema Frauenpolitik zu machen. Eine Pr\u00e4sentation findet sich auf der Homepage. F\u00fcr die Debatte im Bundestag wurde der Antrag &#8222;Frauen verdienen mehr \u2013 Gleichstellung ist Innovationspolitik&#8220; eingebracht, er beinhaltet umfassende Forderungen zur Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Sorgerecht: <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Unterschiede zwischen den Positionen sind in allen Fraktionen \u00e4hnlich. Die Gr\u00fcnen haben bisher als einzige einen Antrag vorgelegt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Pr\u00e4implantationsdiagnostik (PID): <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Haltungen dazu sind in der Bundestagsfraktion kontrovers. Die erste Lesung der Antr\u00e4ge wird am 14.04. stattfinden. Eine Anh\u00f6rung istf\u00fcr  Mai und die abschlie\u00dfende Beratung vor der Sommerpause geplant.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Genitalverst\u00fcmmelung:<\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Diskussion l\u00e4uft in allen Fraktionen \u00e4hnlich. Ein gr\u00fcner Gesetz-entwurf liegt vor.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Hebammen: <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">F\u00fcr die Hebammen fordern Oppositionsantr\u00e4ge eine Verbesserung der Situation. Eine Studie zur Einkommenssituation soll durchgef\u00fchrt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Zwangsverheiratung: <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Das Zwangsverheiratungsbek\u00e4mpfungsgesetz enth\u00e4lt als Hauptknack-punkt die Verl\u00e4ngerung der Ehebestandszeit von auf zwei auf drei Jahre.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_7\"><span class=\"style_2\">Bericht des Bundesvorstandes von Astrid Rothe-Beinlich<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<h5 class=\"paragraph_style_8\"><span class=\"style_2\">Nachklapp auf die letzten Landtagswahlen: <\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_8\"><span class=\"style_2\">Gerade in Wahlsystemen, die stark oder nur auf Direktmandate bauen wie die Landtagswahl in BaW\u00fc, werden Frauen beim Zugang zu Mandaten stark benachteiligt. Bei Regelungen zu \u00dcberhangmandaten werden zudem die gro\u00dfen Parteien bevorzugt. Astrid pl\u00e4diert daf\u00fcr, die Wahlgesetze grundlegend zu \u00fcberdenken. Nach den letzten Landtagswahlen gibt es bei den Gr\u00fcnen 3 Doppelspitzen (Bayern, Berlin, RLP), 9 x steht (im Westen) ein Mann an der Spitze der Landestagsfraktion, nur 3 x gibt es eine alleinige Frauenfraktionsspitze (Sachsen, Th\u00fcringen und Sachsen \u2013 Anhalt).<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">L\u00e4nderrat:<\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">In Mainz dominierte das Thema Atom\/Japan. Zur gr\u00fcnen Wirtschafts\u00adpolitik wurde ein umfangreicher frauenpolitischer Antrag (&#8222;Die H\u00e4lfte der Macht \u2013 F\u00fcr eine verbindliche Quote in der Wirtschaft&#8220;) mit Quote, Verbot von Minijobs, prek\u00e4rer Arbeit verabschiedet, der ma\u00dfgeblich vom Pr\u00e4sidium des Frauenrates vorbereitet wurde.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Rolle der Frauen in den Revolten der arabischen Welt war Thema auf dem L\u00e4nderrat und wird es auch auf Bundesfrauenrat am 6.\/7.5. in Bremen sein. Dort ist auch ist eine Flash-Mob Aktion zur Entgeltgleichheit in Anlehnung an den Film &#8222;We want sex&#8220; geplant, mit Outfits der 60er Jahre.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Bundesvorstand (BuVo):<\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Der BuVo hat zum 100. internationalen Frauentag und zum gr\u00fcnen Jubil\u00e4um: 25 Jahre gr\u00fcne Quote neues Infomaterial in Form eines Zeitstrahls zum Thema &#8222;Die H\u00e4lfte der Macht den Frauen \u2013 Meilensteine der Frauenbewegung&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Vom 01.01.2011 bis zum 05.04.2011 wurden 1586 neue Parteimitglieder aufgenommen. Der Frauenanteil ist auf 38 Prozent gestiegen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Zukunftskongress (ZuKo):<\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_9\"><span class=\"style_2\">Die Zukunftsforen werden auf dem geplanten Zuko 10 Workshops einbringen. 4 weitere k\u00f6nnen von BAGen organsiert werden. Die BAG-Frauenpolitik wird einen Vorschlag f\u00fcr einen Workshop zum Thema unabh\u00e4ngige Existenzsicherung einbringen. F\u00fcr den Vorabend des Zuko ist Frauenratschlag angedacht, aber noch nicht beschlossen.<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_9\"><span class=\"style_2\">Das Pr\u00e4sidentinnentreffen des Deutschen Frauenrates findet am 28. Mai statt \u2013 dort vertritt Astrid die gr\u00fcnen Frauengremien.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_10\"><span class=\"style_2\">Beschluss:<\/span><\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_10\"><span class=\"style_2\">Astrid informiert uns \u00fcber die Entwicklungen beim Zuko. Die Sprecherinnen melden ggf. einen Workshop an.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\"><strong>Zur Info:<\/strong> Der Vorschlag der BAG f\u00fcr den Workshop wurde angenommen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Bericht aus den L\u00e4ndern, 1. Teil:<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Berlin, siehe unten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h2 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_5\">Samstag:<\/span><\/h2>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Vortrag von Alexa Wolfst\u00e4dter, ver.di Abt. Frauen- und Gleichstellungspolitik: eg-Check oder logib-D? <\/span><span class=\"style_2\"><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Frage nach einer diskriminierungsfreien Entlohnung im \u00f6ffentlichen Dienst. Daf\u00fcr wurden die beiden Instrumente eg-Check und logib-D entworfen, die Alexa vorstellt und bewertet.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Der Grundsatz &#8218;gleichwertiges Entgelt f\u00fcr gleiche Arbeit&#8216; stand im BGB und ist mit dem AGG weggefallen. Das Unionsrecht gilt nun unmittelbar. Das diesbez\u00fcgliche Verbandsklagerecht w\u00e4re wichtig, weil einzelnen Betroffenen wegen ihrer oft unsicheren Besch\u00e4fti\u00adgung Angst haben zu klagen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Gegen\u00fcber veralteten (aber teilweise noch geltenden) Tarifen hat sich Folgendes ge\u00e4ndert: Es wird grunds\u00e4tzlich die Stelle bewertet, nicht der Mensch, der die Arbeit verrichtet. Lebensalterstufen sind nicht mehr zul\u00e4ssig. Unterschiedliche Entlohnungsstufen aufgrund von Betriebszugeh\u00f6rigkeit werden nach wie vor angewandt, sind aber diskriminierend, da Frauen nach der Geburt von Kindern h\u00e4ufiger unterbrechen. Leistungsanforderungen wie  z.B. Flexibilit\u00e4t sind diskriminierungsverd\u00e4chtig; \u00dcberstundenzuschl\u00e4ge erst ab Regelarbeitszeit ebenfalls. Aus gewerkschaftlicher Frauen-Sicht m\u00fcssten sie bei \u00dcberschreiten der individuellen Arbeitszeit gezahlt werden, besonders da Frauen h\u00e4ufiger reduzierte Arbeitszeiten haben.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Der eg-Check steht unendgeldlich zur Verf\u00fcgung und soll Rechtssicherheit schaffen und Fakten selbst f\u00fcr den Klageweg liefern. Er ist umfassender und differenzierter als logib-D, weil er die Ursachen und Teilbereiche der Diskriminierung aufdeckt. Logib-D deckt stattdessen nur sehr allgemein auf, ob sich Lohndiskriminierung nachweisen l\u00e4sst. Als Humankapital wird bei Logib-D Ausbildung, Dienstalter und  potenzielle Erwerbserfahrung herangezogen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">In der Diskussion wurde eine Differenz zwischen gewerkschaftlicher und gr\u00fcner Betrachtung (hier nicht behandelter Aspekte) deutlich. Fragen dazu gerne an: <\/span><a class=\"style_2\" title=\"mailto:irmgard.pehle@gruene.de\" href=\"mailto:irmgard.pehle@gruene.de\">irmgard.pehle@gruene.de<\/a><span class=\"style_2\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Bericht der BAG-AG Gender Mainstreaming<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die AG Gender Mainstreaming zieht Resumee zu ihrer 1 \u00bd-j\u00e4hrigen Arbeit und schl\u00e4gt das weitere Vorgehen vor. Die AG kann keine dauerhafte Betreuung des Umsetzungsprozesses von GM gew\u00e4hrleisten, dies war auch nicht so beabsichtigt. Die AG ist bundesweit \u00fcber einen langen Zeitraum nur schwer arbeitsf\u00e4hig. Verschiedenste Instrumente wurden probiert: Telefonkonferenzen, Treffen etc. Die Kontakte wurden h\u00e4ufig an andere Veranstaltungen angedockt. Ein Fazit: mit 4 Personen war die AG am gewinnbringendsten.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Nun soll das Thema GM auf einem BAG-SprecherInnen-Treffen thematisiert werden. (Dazu soll Gabi Schambach erneut als Referentin eingeladen werden.) In diesem Sinne soll an den BuVo herangetreten werden (siehe Beschl\u00fcsse).<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Au\u00dferdem will die AG ein  Konzept-Papier zum GM schreiben, dies wird u.U. noch mindestens ein Jahr dauern.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_10\"><span class=\"style_2\">Beschluss:<\/span><\/h4>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Einstimmig beschlossen<\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_10\"><span class=\"style_2\">Die BAG Frauenpolitik beauftragt die AG Gender Mainstreaming mit folgendem Vorschlag an den Bundesvorstand heranzutreten:<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Das Thema Gender Mainstreaming soll auf einem der n\u00e4chsten Treffen des BAG-SprecherInnen-Rates, sp\u00e4testens bis Ende 2012, auf die Tagesordnung gesetzt werden. Ziel dieses Tagesordnungspunktes ist es die strukturelle und inhaltliche Umsetzung von Gender Mainstreaming innerhalb der Parteigremien verbindlich zu implementieren.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Bei der inhaltlichen Ausrichtung geht es um das Sichtbarmachen der Geschlechterrelevanz der jeweiligen Fachthemen sowie um die Themensetzung. Bei der strukturellen Umsetzung hingegen geht es neben dem Ziel der gleichberechtigten Repr\u00e4sentanz von Frauen und M\u00e4nnern um die organisatorische Gestaltung der Gremienarbeit.<\/span><\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_6\">Beschluss:<\/span><\/h4>\n<h6><span class=\"style_2\">Einstimmig beschlossen<\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_6\">Die BAG-Sprecherinnen werden beauftragt f\u00fcr die Umsetzung des GM-Beschlusses, auch in Bezug auf Verbindlichkeit und Zeitn\u00e4he, Sorge zu tragen, d.h. zu beantragen, dass es auf die Tagesordnung der Sitzung 2012 gesetzt wird und in der Sitzung des BAG-SprecherInnen-Rats 2014 ein Zwischenstand berichtet wird.<\/span><span class=\"style_2\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Bericht aus dem Europaparlament von Elisabeth Schr\u00f6dter<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Ein Schwerpunkt von Elisabeths Arbeit ist die Durchsetzung von Gender Mainstreaming und Strukturreformen in den Europ\u00e4ischen Institutionen. Sie macht u.a. Frauenpolitik im Regional- und im Sozialausschuss und stellte klar, dass wir uns auf viele Arbeitsergebnisse beziehen k\u00f6nnen. Ferner ist sie jetzt f\u00fcr 2,5 Jahre als Genderbeauftragte im Strukturausschuss gew\u00e4hlt und wird auf Basis ihres Engagements auch zu Genderfragen in die Rats-Arbeitsgruppen eingeladen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Insbesondere die Tatsache, dass sich der Europ\u00e4ische Gerichtshof auf Basis der EU-Grundrechtecharta f\u00fcr Unisex-Tarife bei Versicherungen ausgesprochen hat, hebt sie als gleichstellungspolitischen Erfolg hervor. -&gt; Gleichstellung kann nun auf Basis der EU-Grundrechtecharta eingeklagt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Eine Brosch\u00fcre von Elisabeth zum Thema &#8222;green jobs&#8220; ist in alle KV gegangen. Weitere Exemplare k\u00f6nnen bei ihr angefordert werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Vortrag von Stefanie Friedrich, Politische Beteiligung von Frauen und M\u00e4nnern in Deutschland &#8211; Brauchen wir ein Parit\u00e9gesetz?<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Stefanie verdeutlicht die Unterrepr\u00e4sentation von Frauen auf den verschiedenen politischen Ebenen (u.a. in Bezug auf die Parteimitgliedschaft und Mandate in Landtagen, dem Bundesrat und dem Bundestag) sowie \u2013 wenn man den zeitlichen Verlauf der Besetzung dieser \u00c4mter betrachtet &#8211; insbesondere bei politischen Spitzenpositionen (u.a. als Ministerpr\u00e4sidentInnen, BundeskanzlerInnen, Bundespr\u00e4sidentInnen).<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Zentrale Bedeutung wird insbesondere diesen Punkten beigemessen:<br \/>\n<\/span><\/p>\n<ol>\n<li class=\"full-width\" value=\"1\">\n<p class=\"paragraph_style_11\"><span class=\"style_2\">Gerade Direktmandate werden sehr viel h\u00e4ufiger von M\u00e4nnern gewonnen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\" value=\"2\">\n<p class=\"paragraph_style_11\"><span class=\"style_2\">Wahllisten gelten als frauenfreundlicher. Bei der Vergabe der Listenpl\u00e4tze zeigen sich aber deutliche Parteiunterschiede. W\u00e4hrend die Gr\u00fcnen und die Linken tendenziell eher parit\u00e4tisch besetzen, sind bei der SPD schon mehr M\u00e4nner auf den Listen, CDU, CSU und FDP vergeben ihre Listenpl\u00e4tze deutlich h\u00e4ufiger an M\u00e4nner.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\" value=\"3\">\n<p class=\"paragraph_style_11\"><span class=\"style_2\">AmtsinhaberInnen haben auf allen politischen Ebenen deutlich bessere Chancen zur Wiederwahl. Nun sind diese aber mehrheitlich m\u00e4nnlich<br \/>\n<\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h5 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Fazit:<\/span><\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Eine ausgewogene politische Repr\u00e4sentation von Frauen und M\u00e4nnern stellt sich nicht von alleine ein. Stattdessen ben\u00f6tigen wir verbindliche und strukturelle Vorgaben f\u00fcr geschlechtergerechte politische Teilhabem\u00f6glichkeiten. Diese wiederum m\u00fcssen unabh\u00e4ngig von der Bereitschaft der Parteien sein.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_10\"><span class=\"style_2\">Beschluss:<\/span><\/h5>\n<h6><span class=\"style_2\">Beschlossen bei 2 Gegenstimmen und einer Enthaltung.<\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_10\"><span class=\"style_2\">Die BAG Frauenpolitik unterst\u00fctzt die Verankerung von gesetzlichen Quotierungsregelungen f\u00fcr die Aufstellung von Wahllisten auf Europa-, Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Durch diese soll eine geschlechtergerechtere Vergabe von Mandaten sichergestellt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Berichte aus den L\u00e4ndern:<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Berichte aus den L\u00e4ndern wurden im Vorfeld schriftlich versandt. Auf der Tagung wurden m\u00fcndliche Erg\u00e4nzungen zu besonders zentralen Themen, insbesondere den Wahlen, vorgenommen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Berlin: <\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Motto des Wahlkampfes: Eine Stadt f\u00fcr alle. Auf der Landesmitgliederversammlung wurden die ersten 17 Listenpl\u00e4tze besetzt. Unter diesen ist keine Frauenpolitikerin. Erstmals durften MigrantInnen nicht mitw\u00e4hlen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Hamburg: <\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Es war eine vorwiegend personalisierte Wahl. Bei den Gr\u00fcnen sind von 14 Abgeordneten 9 Frauen. In den Bezirken gibt es in von 2 von 7 Bezirken eine Frauenmehrheit. 3 von 7 Bezirken haben Frauen als Bezirksvorsitzende. Eigenfinanzierte Nacht- und Nebel-Plakate haben zum Erfolg der Kandidierenden beigetragen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Baden-W\u00fcrttemberg: <\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die Gr\u00fcnen haben 25 M\u00e4nner und 11 Frauen im Landtag. 4 gr\u00fcne Frauen (darunter Brigitte L\u00f6sch) + 5 gr\u00fcne M\u00e4nner haben ein Direktmandat errungen. 25 Frauen und 113 M\u00e4nner sind insgesamt im Landtag.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Schleswig-Holstein: <\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Im Mai 2012 sind vorgezogenen Landtagswahlen. Im August ist ein Forum zu Frauenfragen zum Wahlprogramm.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h6 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Rheinland-Pfalz:<\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die LAG ist geschw\u00e4cht, weil die Ko-Sprecherin Anne Spiegel in den Landtag gew\u00e4hlt wurde. Die Gr\u00fcnen haben 18 Pl\u00e4tze (9\/9), davon 1 Mann als Direktkandidat.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Beschluss:<\/span><\/h4>\n<h6><span class=\"style_2\">einstimmig beschlossen<\/span><\/h6>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Die BAG wird an die gr\u00fcnen Fraktionen in BaW\u00fc und RLP schreiben und zum hervorragenden Wahlergebnis gratulieren. In diesem Zusammenhang soll auch noch einmal verdeutlicht werden, dass wir von einer geschlechtergerechten Vergabe von Regierungspositionen ausgehen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h2 class=\"paragraph_style_12\"><span class=\"style_2\">Sonntag<\/span><\/h2>\n<h5 class=\"paragraph_style_12\"><span class=\"style_2\">Kurzer Bericht von Astrid Rothe-Beinlich zur Mitgliederversammlung inklusive Listenaufstellung am Samstag<br \/>\n<\/span><\/h5>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_4\">Vortrag und Diskussion mit Ulrike B\u00fcrgel (BAG Behindertenpolitik) zum Positionspapier Inklusive Gesellschaft<\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Zentrale Punkte des Papiers behandeln die Aspekte Teilhabe, Selbstbestimmung und Zugang zu Rechten. Der Ansatz der Inklusion zielt auf Anerkennung der Vielfalt der Menschen (u.a. in Bezug auf Herkunft, sexuelle Identit\u00e4t, Alter, Beeintr\u00e4chtigungen, Geschlecht) als zentraler Bestandteil der Gesellschaft. Hier wird eine Abgrenzung vom Begriff der Integration beabsichtigt, der von der Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft ausgeht. \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge k\u00f6nnen bis 30.04. an Markus Kurth (<\/span><a class=\"style_2\" title=\"mailto:markus.kurth@bundestag.de\" href=\"mailto:markus.kurth@bundestag.de\">markus.kurth@bundestag.de<\/a><span class=\"style_2\">) geschickt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">Zentrale frauenpolitische Termine 2011: <\/span><\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_6\"><span class=\"style_2\">15.4.:            Fachgespr\u00e4ch Paritegesetz  im Bundestag<br \/>\n6.-7.5.:         Bundesfrauenrat<br \/>\n9.5:.              Bund-L\u00e4nder-Treffen Frauenpolitik<br \/>\n01.07.           evt. Frauenratschlag vor dem ZuKo<br \/>\n02.07.           Zuko<br \/>\n11.-12.11.:  BAG Frauenpolitik<br \/>\n12.-13.11.:  Bundesfrauenrat<br \/>\n25-27.11:     BDK<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moderation und Protokoll: Irmgard Pehle und Stefanie Friedrich \u2013vorbehaltlich der Beschlussfassung der BAG in der Folgesitzung \u2013 Die BAG tagte von Freitag, den 08.04.2011 um 18 Uhr bis Sonntag, den&#8230;  <a href=\"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/?p=156\" title=\"Read Protokoll: BAG Sitzung vom 08. &#8211; 10. April 2011 in Berlin\" class=\"readmore\">Weiterlesen &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-156","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-protokolle"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=156"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":157,"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/156\/revisions\/157"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}