hallo{"id":73,"date":"2007-09-30T14:53:54","date_gmt":"2007-09-30T13:53:54","guid":{"rendered":"http:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/?p=73"},"modified":"2015-03-02T15:01:07","modified_gmt":"2015-03-02T14:01:07","slug":"protokoll-bag-sitzung-vom-29-30-september-2007-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/?p=73","title":{"rendered":"Protokoll: BAG Sitzung  vom 29. &#8211; 30. September 2007 in Berlin"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"paragraph_style_5\">Protokollantinnen: Heidi M\u00fcller und Sylvia Meyer<\/h4>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 1: Begr\u00fc\u00dfung und Regularien<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Delegierten stellen sich kurz vor.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Tagesordnung wird erg\u00e4nzt um<\/p>\n<ul>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">einen TOP  Vergaberecht,<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">einen TOP Diskussion der b\u00fcndnisgr\u00fcnen Frauenstrukturen\/Frauenreferentinnen (Samstag Vordiskussion, Sonntag Beschlussfassung),<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">die Antragslage LDK Berlin und BDK zu Queer\/Regenbogenfamilien<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">und einen Bericht der Kommission &#8222;Soziale Sicherungssysteme&#8220;<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Es wird noch einmal ausdr\u00fccklich auf den familienpolitischen Kongress der Bundestagsfraktion im Vorfeld des Bundesfrauenrates hingewiesen.<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 2: Feststellung der Beschlussf\u00e4higkeit<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Beschlussf\u00e4higkeit wird festgestellt.<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 3: Feministische Marktwirtschaft \u2013 geht das?<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Zun\u00e4chst wird die Beschlusslage der BAG vom November  2006 zum Thema zusammengefasst.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Nach intensiver Diskussion stellt die BAG folgende Kriterien f\u00fcr eine geschlechtergerechte Wirtschaft auf:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Care-\u00d6konomie<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Professionalisierung und Ausbau an haushaltsnahen Dienstleistungen wie Altenbetreuung Ganztagsbetreuung f\u00fcr Kinder, Ausbau von Angeboten an Ganztagsbetreuung f\u00fcr Kinder<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Umverteilung von bezahlter und nichtbezahlter Arbeit zwischen M\u00e4nnern und Frauen<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Arbeit muss Existenz sichernd sein<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Gleicher Lohn f\u00fcr gleichwertige Arbeit<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Gender Budgeting<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">B\u00fcrgerInnenversicherung umfasst mindestens die Krankenversicherung und Pflege<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Abschaffung des Ehegattensplitting, eine Lohnsteuerklasse f\u00fcr alle<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Gleichstellungsgesetz f\u00fcr die Privatwirtschaft<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Vergaberecht<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Unternehmen: Mindestquotierung von 50 % f\u00fcr Frauen in Aufsichtsr\u00e4ten und anderen F\u00fchrungsgremien<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Verst\u00e4rkte F\u00f6rderung von Frauen in Naturwissenschaft und Technik<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Mehr Professorinnen in naturwissenschaftlichen Fakult\u00e4ten, Quotierung in allen F\u00e4chern<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Weiteres Vorgehen:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Die Forderungen werden mit dem Beschluss der Bundestagsfraktion abgeglichen und m\u00fcnden in ein Papier.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Zur Vorbereitung wird eine Arbeitsgruppe gegr\u00fcndet. Daf\u00fcr melden sich Gabi Behrens, Claudia Schlenker, Judith Hasselmann, Ska Keller und Paula Riester.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Wenn auf der BDK das Thema Wirtschaftspolitik auf die Tagesordnung gesetzt wird, soll das Papier nach Abstimmung \u00fcber den Delegiertenverteiler als Antrag in den Bundesfrauenrat eingebracht werden.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Die Forderungen sollen auch in den Gr\u00fcnen Wirtschaftskongress in M\u00fcnchen im November eingebracht werden.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Auf der Infotour Gr\u00fcne Marktwirtschaft werden die Delegierten in den einzelnen St\u00e4dten die Diskussion um die Beratung in der BAG erg\u00e4nzen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 4: Antrag Vergaberecht um Gleichstellung erg\u00e4nzen<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Kattrin Bauer berichtet aus der Bundestagsfraktion, dass ein Antrag zur \u00c4nderung der Vergaberechts in Erarbeitung ist.<\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_5\">Dazu beschlie\u00dft die BAG  nach kurzer Diskussion einstimmig folgenden Antrag:<\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG Frauenpolitik hat auf ihrer Sitzung am 29. und 30. September 2007 \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Feminismus und Wirtschaftspolitik diskutiert. Deutlich wurde, dass die deutschen Unternehmen was die Gleichstellung der Geschlechter angeht, immer noch erheblichen Nachholbedarf haben.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG begr\u00fc\u00dft den Antrag der Bundestagsfraktion zu einer 40%-Quote f\u00fcr jedes Geschlecht f\u00fcr die Aufsichtsr\u00e4te bis 2012. Dar\u00fcber hinaus fordert die BAG die Bundestagsfraktion auf, weitere gesetzliche Regelungen f\u00fcr die Privatwirtschaft zu verfolgen. Dazu geh\u00f6rt auch die bevorzugte Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge an Unternehmen, die sich nachhaltig f\u00fcr Gleichstellung einsetzen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG schl\u00e4gt vor, analog den schon bestehenden Regelungen in einzelnen Bundesl\u00e4ndern, im Bundesgleichstellungsgesetz festzuschreiben, dass der Bund Auftr\u00e4ge nur an Unternehmen vergibt, die das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz einhalten und konkrete Ma\u00dfnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter durchf\u00fchren. Zu diesen Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnten ein Gleichstellungsplan, verbindliche Zielvorgaben zur Beendungder Unterrepr\u00e4sentanz von Frauen bei Einstellung, beruflichem Aufstieg oder Vergabe von Ausbildungspl\u00e4tzen oder Angebote zur Vereinbarung von Familie und Beruf f\u00fcr weibliche und m\u00e4nnliche Besch\u00e4ftigte geh\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG fordert die Bundestagsfraktion auf, m\u00f6glichst bald einen umfassenden Antrag zur Vergabe vorzulegen, der das Anliegen des Bundestagswahlprogramms aufnimmt: &#8222;Um in der Privatwirtschaft langfristig einen parit\u00e4tischen Anteil von Frauen auf allen Ebenen zu erreichen, brauchen wir ein Gleichstellungsgesetz, gekoppelt mit materiellen Anreizsystemen f\u00fcr ArbeitgeberInnen, die dieses Ziel bef\u00f6rdern. Wir setzen uns daher z.B. f\u00fcr eine Bevorzugung der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei der Vergabe von \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen ein, die nachweislich und nachhaltig daf\u00fcr gesorgt haben, dass auf allen Ebenen und insbesondere in Entscheidungspositionen eine parit\u00e4tische Besetzung mit Frauen erfolgt.&#8220;<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 5: Frauenpolitische Strukturen in den Landesverb\u00e4nden:<\/h3>\n<h4 class=\"paragraph_style_5\">Die BAG fasst die frauenpolitische Struktur der Gr\u00fcnen zusammen:<\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_5\">In den Landesverb\u00e4nden gibt es nur noch in NRW (3\/4 Vollzeit-Stelle) und Bayern (von voller auf halbe Stelle reduziert, die \u00fcber Monate hinweg nicht besetzt), in Niedersachsen (seit vier Jahren nur noch eine Viertel Stelle) Frauenreferentinnen. In Ba-W\u00fc ist die Stelle der Referentin in der Satzung verankert, besetzt wird sie jedoch seit Jahren nicht mehr. In Berlin ist die Stelle ab November auch vakant, ob sie in der bisherigen Form wieder besetzt wird, steht noch nicht fest, es gibt \u00dcberlegungen, stattdessen ein Pressereferat einzurichten. Hessen hatte mal Frauenreferentin in der Landesgesch\u00e4ftsstelle, dieStelle wurde im  Zuge administrativer Reformen in andere Verwaltungsstelle integriert. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine Frauenreferentin und keine LAG Frauen, daf\u00fcr aber einen Landesfrauenrat.<\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_5\">Fazit:<\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die frauenpolitischen Strukturen in den Gr\u00fcnen Landesverb\u00e4nden erodieren, es gibt auf Parteiebene immer weniger feste Ansprechpartnerinnen. der Stamm der frauenpolitisch aktiven Frauen bricht weg.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Es gibt in vielen LVen noch LAGen, dort l\u00e4uft die Arbeit noch, insgesamt schrumpfen die frauenpolitischen Strukturen aber immer weiter. In den Ost-Landesverb\u00e4nden gibt es sehr wenig Frauenstrukturen. Die Idee, dass im Osten eine Frauenreferentin f\u00fcr mehrere Landesverb\u00e4nde t\u00e4tig werden k\u00f6nnte, wird kurz diskutiert.<\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_5\">Weiteres Verfahren:<\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Im letzten Jahr wurde die Mitgliederwerbekampagne beschlossen, die als ein zentrales Arbeitsziel den Frauenanteil an den Mitgliedern auf 40 Prozent anheben will. Aktuell sind es 37, in den Ost-Landesverb\u00e4nden ca. 30 Prozent.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Astrid wird beim n\u00e4chsten Landesvorst\u00e4ndetreffen am 12.11.2007 die Diskussionsergebnisse der BAG zu den Frauenstrukturen im Zusammenhang mit der Mitgliederwerbekampagne und Mentoring ansprechen. Als Ergebnis sollte mindestens ein Bewusstsein daf\u00fcr geschaffen werden, dass Gr\u00fcne hier ein gro\u00dfes Problem haben und aktiver werden m\u00fcssen um die Frauenstrukturen zu st\u00e4rken bzw. \u00fcberhaupt erst aufzubauen. Die Mitgliederwerbekampagne und Mentoring alleine reichen daf\u00fcr keinesfalls aus.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG wird ein Begleitschreiben an die Landesverb\u00e4nde aufsetzen.<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 6: Beschluss des Protokolls der BAG-Tagung vom Juni 2007<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Das Protokoll wird einstimmig beschlossen.<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 7: Bericht aus der Bundestagsfraktion<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">In der Bundestagsfraktion werden folgende Themen diskutiert, die kurz vorgestellt werden:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Feminismusdebatte<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Unterhaltsrecht<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Sorgerecht<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Anfrage zum Vergaberecht<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Geplante Frauenversammlung in der Fraktion<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Anh\u00f6rung im Bundestag zum Antrag Genitalverst\u00fcmmelung<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Vor der Sommerpause wird ein Fachgespr\u00e4ch zu &#8222;Frauen und Rechtsextremismus&#8220; durchgef\u00fchrt<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Antrag zu Genderbudgeting ist fertig<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Am 25. November, dem  internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, plant die Fraktion Aktivit\u00e4ten zum Thema h\u00e4usliche Gewalt<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 8: GR\u00dcNE Familienpolitik<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Alexandra Gosem\u00e4rker, Sprecherin LAG Frauen- und Geschlechterpolitik im Landesverband Berlin, stellt das Papier der LAG Queer Gr\u00fcn vor. Es wurde bereits im Vorfeld vermailt und wird als Tischvorlage verteilt.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Der aus frauenpoltischer Sicht strittige Punkt im Papier ist die Forderung nach St\u00e4rkung der Rechte\/ automatischem Sorgerecht des biologischen Vaters in Regenbogenfamilien. Die BAG Lesben und einige Frauen-LAGen m\u00f6chten diesen Passus streichen, die BAG Schwule will den Antrag unver\u00e4ndert auf die BDK einbringen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_8\">In der Diskussion findet sich breite Mehrheit der BAG Frauenpolitik f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Antrages ohne den strittigen Passus. Das Kindeswohl muss egal in welcher Form immer an oberster Stelle stehen und darf nicht die Partikularinteressen der Eltern untergeordnet werden.<\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_8\">Beschluss bei einer Gegenstimme:<\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_8\">Der \u00c4nderungsantrag der LAG Frauen Berlin zur Streichung des Passus (\u00c4nderungsantrag) wird, falls er nicht auf der LDK in Berlin \u00fcbernommen wird bzw. falls dort der Antrag unver\u00e4ndert von der BAG Schwulen auf die BDK eingebracht wird, von der BAG Frauen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 9: Zukunft der sozialen Sicherungssysteme zur Vorbereitung der BDK im November<\/h3>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Astrid fasst den Sachstandsbericht der Kommission zusammen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Gr\u00fcne Frauen haben fr\u00fchzeitig Kriterien aus frauenpolitischer Sicht entwickelt und in die Diskussion eingebracht.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">In der Kommission stehen dezidierte VertreterInnen des Grundeinkommens dezidierten VertreterInnen des Grundsicherungsmodells gegen\u00fcber, die Arbeit verl\u00e4uft erst einmal in zwei Unter-AGen zu den Themen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Kommission beschloss ein Y-Modell: ein gemeinsamer Stamm, dar\u00fcber hinaus zwei unterschiedliche Konzepte f\u00fcr GruSi und Grundeinkommen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Sachstand der Kommission zu den Eckpunkten der BAG Frauenpolitik und der BAG Arbeit, Soziales und Gesundheit, die in der letzten BAG-Tagung beschlossen wurden:<\/p>\n<ul>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Beibehaltung der Individualisierung der Anspr\u00fcche: ist nicht im Stamm enthalten.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Erh\u00f6hung der Regels\u00e4tze ist in beiden Modellen enthalten.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Sanktionen durch Anreizsystem ersetzen: Einigkeit dar\u00fcber, dass Angebote auch abgelehnt werden k\u00f6nnen m\u00fcssen, &#8222;auf Augenh\u00f6he&#8220;<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Deutlicher Ausbau und Reform der \u00f6ffentlichen G\u00fcter und Dienste in den Bereichen Kinderbetreuung und Erziehung, Kultur, Mobilit\u00e4t, Pflege, Bildung m\u00f6chte jede Gruppe f\u00fcr sich reklamieren<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Reform des Bildungssystems: eigentlich Konsens<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Zug\u00e4nge zum Arbeitsmarkt f\u00fcr Frauen, Jugendliche und Alte verbessern<br \/>\nUnter-AG Grundeinkommen: ja, Unter-AG Grundsicherung: ja, geht aber nur bei uns<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Beibehaltung der parit\u00e4tischen Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme: noch nicht abschlie\u00dfend beraten, es wird noch diskutiert, was dazu geh\u00f6rt.<br \/>\nKonsens ist, dass die B\u00fcrgerInnenversicherung als eine f\u00fcr alle weitergef\u00fchrt werden soll, die Ausgestaltung ist noch nicht klar.<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Einf\u00fchrung der B\u00fcrgerInnenversicherung f\u00fcr Krankheit, Pflege und Rente<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Beibehaltung des ALG1<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Die Kriterien f\u00fcr die  Angemessenheit von Wohnkosten m\u00fcssen an den tats\u00e4chlichen Gegebenheiten des \u00f6rtlichen Wohnungsmarktes, des \u00f6rtlichen Mietspiegels und den pers\u00f6nlichen und famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen der Leistungsberechtigten orientieren: beide Seiten wollen Bedarfspr\u00fcfung<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"full-width\">\n<p class=\"paragraph_style_7\">Jedes gr\u00fcne Sicherungssystem wird sich daran messen m\u00fcssen, ob es einer durchg\u00e4ngig geschlechterdifferenzierten Betrachtung bei der Analyse und Konzeption folgt und in seinen Umsetzungsschritten einen Beitrag zum Ziel der Geschlechtergerechtigkeit leistet.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Das Thema Kindergrundsicherung ist noch nicht ausdiskutiert, die daf\u00fcr vorgesehenen 300 Euro in bar oder per Gutschein zu vergeben wurde noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Abschaffung der Steuerklassen scheint zun\u00e4chst einmal Konsens der beiden Gruppen zu sein. Eine Ver\u00e4nderung der Steuersysteme ist Voraussetzung f\u00fcr beide Modelle, Steuererh\u00f6hungen zur Finanzierung sind die Folge (siehe skandinavische L\u00e4nder; Reiche zahlen definitiv h\u00f6here Steuern), das Thema muss in den Stamm aufgenommen werden.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Es gibt noch zwei Kommissinssitzungen bis zur Vorlage eines Abschlussberichtes.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Verfahrensvorschlag:<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Bef\u00fcrwortung eines Modells aus Frauensicht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht m\u00f6glich, da keine abschlie\u00dfenden Konzepte vorliegen<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG h\u00e4lt weiterhin an ihren frauenpolitischen Kriterien fest. Sollte keiner der Antr\u00e4ge die Zustimmung der BAG Frauen erlangen, sind die Eckpunkte der BAG Ma\u00dfstab f\u00fcr alle Antr\u00e4ge.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">W\u00fcrde, Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit sollen immer mit argumentiert werden. Momentan wird noch zu technokratisch diskutiert.<\/p>\n<h4 class=\"paragraph_style_8\">Vorratsbeschluss:<\/h4>\n<p class=\"paragraph_style_8\">Im Umlaufverfahren wird die BAG daf\u00fcr sorgen, dass Beschl\u00fcsse zu den verschiedenen Konzepten auf der BDK gestellt werden k\u00f6nnen. Auf dem BFR wird die Diskussion ebenfalls gef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Es folgt noch ein Hinweis auf Barbara Steffens Lebenslagenmodell, das gerade in der Abstimmung ist.<\/p>\n<h3 class=\"paragraph_style_6\">TOP 10: Verschiedenes<\/h3>\n<h5 class=\"paragraph_style_5\">Berichte aus den Landesverb\u00e4nden:<\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Nur ein Bericht aus NRW liegt vor, die anderen k\u00f6nnen innerhalb der n\u00e4chsten vier Wochen zu Sylvia gemailt werden, um noch bei der n\u00e4chsten Aussendung ber\u00fccksichtigt zu werden. Die Delegierten sind mit dem Vorgehen einverstanden.<\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_5\">Klimaschutz gendern:<\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Klimaschutz wird ein Tagesordnungspunkt auf der BDK im November sein. Die \u00d6ko-Kommission des Bundesverbandes wird einen Bericht auf der BDK bringen. Paula wird als Mitglied der Kommission das Thema dort einbringen und sich auch mit Barbara Unm\u00fcssig in Verbindung setzen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Judith Hasselmann berichtet von der LDK in NRW und der dort erfolgten Ablehnung des Antrags Klimaschutz gendern. Im Vorfeld wurde keine Kritik ge\u00e4u\u00dfert, es gab also keinen Hinweis darauf, dass der Antrag abgelehnt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Gegenrede zum Antrag wird vorgelesen.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG konstatiert einen Werteverfall und ein Wahrnehmungsdefizit innerhalb der Partei in der Genderpolitik.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Aufgrund der Erfahrungen in NRW ist ein strategischer Umgang mit dem Thema unumg\u00e4nglich.<\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_5\">Weiteres Verfahren zur Vorbereitung der BDK:<\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Auf die BDK soll kein eigenst\u00e4ndiger Gender-Antrag eingebracht werden, sondern es wird vorgeschlagen, konkrete \u00c4nderungs- bzw. Erg\u00e4nzungsantr\u00e4ge zu schreiben.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Zum Bundesfrauenrat wird der Antrag zur BDK vorliegen, am Rande der Sitzung soll \u00fcber das weitere Verfahren debattiert werden.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Elisabeth Schr\u00f6dter, MdEP, weist darauf hin, dass in der EU alle Erhebungsdaten per Verordnung gegendert  werden m\u00fcssen, Das sollte bei der frauenpolitischen Argumentation ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Antr\u00e4ge sollen \u00fcber den Debattenverteiler geschickt und um Unterschriften geworben werden.<\/p>\n<h5 class=\"paragraph_style_5\">Bericht der Arbeitsgruppe GenderGr\u00fcn:<\/h5>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die Arbeitsgruppe gro\u00dfe Defizite zum Thema Gender in der Partei festgestellt. Sie hat den Beschluss des L\u00e4nderrates zum Thema Klimaschutz \u00fcberpr\u00fcft und kam zu dem Ergebnis, dass er in einer absolut m\u00e4nnlichen, technokratischen Sprache verfasst ist. Eine Gendersicht wurde in keiner Weise ber\u00fccksichtigt. Das gleiche gilt f\u00fcr das Klimapapier der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung. Das Hauptproblem ist, in alle Politikfelder von vorneherein Genderaspekte zu ber\u00fccksichtigen und nicht gezwungen zu sein, im Nachhinein frauenpolitische Forderungen einzuflicken.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Auf dem letzten Treffen wurde diskutiert, einen Fragebogen f\u00fcr die BDK vorzubereiten, wo Frauen und M\u00e4nnern ein anderer Zugang zur Gesamtproblematik (Geschlecht, Gender, Frauenproblematik, Rollenbilder) geboten wird. Wissenschaftliche Begleitung ist hierbei gew\u00fcnscht.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Auf der BDK wird auch der Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) thematisiert.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Elisabeth Schroedter weist auf das Thema Frauen in Strukturfonds hin, eine Studie inklusive Genderanalyse ist auf ihrer Homepage zu beziehen unter <a class=\"class1\" title=\"http:\/\/www.elisabeth-schroedter.de\" href=\"http:\/\/www.elisabeth-schroedter.de\">www.elisabeth-schroedter.de<\/a>.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die BAG dankt ausdr\u00fccklich Doro f\u00fcr die engagierte organisatorische Vorbereitung der BAG-Tagung.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Verpflegung: Die Delegierten w\u00fcrden es begr\u00fc\u00dfen, wenn mehr und warmes Essen (Suppe, Obst o.\u00e4.) auf den BAG-Tagungen gereicht werden k\u00f6nnte. Aufgrund der Abrechnungsmodalit\u00e4ten k\u00f6nnen die Kosten nicht aus dem BAG-Haushalt beglichen werden, es muss von den Teilnehmerinnen beglichen werden.<\/p>\n<p class=\"paragraph_style_5\">Die n\u00e4chste BAG-Tagung wird auf das Wochenende 09. \u2013 10.02.2008 in Berlin festgelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protokollantinnen: Heidi M\u00fcller und Sylvia Meyer TOP 1: Begr\u00fc\u00dfung und Regularien Die Delegierten stellen sich kurz vor. Die Tagesordnung wird erg\u00e4nzt um einen TOP Vergaberecht, einen TOP Diskussion der b\u00fcndnisgr\u00fcnen&#8230;  <a href=\"https:\/\/gruene-bag-frauenpolitik.de\/?p=73\" title=\"Read Protokoll: BAG Sitzung  vom 29. &#8211; 30. 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